Fritz Huser ist geboren am 15. Juni 1952 in Wettingen in künstlerischem Milieu.
Im Alter von elf Jahren hat der kleine Fritz einen Malkasten und einen Zauberkasten erhalten. Es war ein schlauer Schachzug von ihm, diese zwei miteinander zu verbinden
und das auf die Leinwand zu zaubern, was er hörte und vermutete.
Unterdessen arbeitet er mit einem seriösen Geist, einer munteren Heiterkeit und mit
über 200 Pigmenten aus aller Welt.
Pigmente aus Steinen, Edelsteinen, und Halbedelsteinen.
Diese erwirbt er oder macht sich selbst auf die Suche.
Er findet Bilder und Bildtitel, die gute Stimmung verbreiten:
„So gut wie auf der Welt hat es mir sonst noch nirgends gefallen“
„56 Optimisten“
„Automatisches Glück“
„Pilger und Sündenböcke“
Wir haben es hier also mit einem zuversichtlichen Geschichtenerzähler zu tun. Mit viel philosophischem Feinsinn erzählt er vom Werden und Vergehen und vom Wandel der Welt.
Seine Bilder erinnern sich bis in den Barock zurück, nutzen aber zugleich alle Freiheiten der Moderne.
Es sind meist poetisch verspielte Bilder,
zwischen Ordnung und Unordnung,
zwischen Lyrik und Prosa,
zwischen Schweben und Aufprall,
die mit subversivem Charme kleine Irritationsmomente in den Alltag schleusen.
Fritz Huser lebt heute mit seiner Frau und seiner Phantasie in Lenzburg, Beinwil am See und auf dem St. Gotthard.
